Anreise
25
Mai 2020
Abreise
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Mai 2020
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1000 Jahre Gastein

Die erste urkundliche Erwähnung Gasteins – Provincia Gastuna – liegt 1000 Jahre zurück. 1020 schlossen 3 Hochadlige einen Tauschvertrag, durch den der Großteil der gesamten landwirtschaftlich nutzbaren Fläche, also die gesamte Talbegrenzung Gasteins, in den Besitz von Graf Sieghard V. und seinen Bruder Diakon Friedrich, beide aus dem bayrischen Geschlecht der Sieghardinger, überging. Dass das Tal schon in damaliger Zeit sehr kostbar war, merkt man an den Tauschobjekten. Die beiden Brüder gaben Ihrem Vertragspartner Erzbischof Hartwig fruchtbares Ackerland nördlich von Salzburg rund um Wals, Tyrlaching und Berndorf in Zahlung.
Schien vor 1020 der Name Gastein nur als Bezeichnung für ein Gewässer auf, so ist mit der Vereinbarung die erste selbständige Pfarre im Gasteinertal belegt. Im Tal gab es zu dieser Zeit wohl bereits ein umfassendes wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben.
Wie es sich in Gastein gehört, wird das natürlich gebührend gefeiert.

Die Geschichte Gasteins

Es ist alter historischer Boden, den wir im Gasteiner Tal betreten, und die Geschichte Bad Hofgastein ist innig mit dem des ganzen Tals verbunden. Die Überlieferungen reichen weit in die graue Vorzeit zurück. Ein in 2400 m Höhe gefundenes Steinbeil aus Serpentin lässt annehmen, dass bereits vor Jahrtausenden Menschen bis zu den Gipfeln der Tauern emporgestiegen sind.
Als älteste Bewohner scheinen die norischen Taurisker auf, — Kelten, die. eingewandert sind und Bergbau betrieben haben. 150 Jahre v. Chr. kamen die Römer über die Tauern und gliederten das Tal in die Provinz Noricum ein. Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. betrieb der keltische Stamm der „Ambisontier“ Goldbergbau. Lebten Kelten und Römer friedlich nebeneinander, brachte die Zeit der Völkerwanderung Zerstörung und Verwüstungen. Ostgoten und Heruler überfluteten das Land Salzburg, zerstörten Juvavum, die heutige Stadt Salzburg, und drangen in die entlegensten Täler ein.

Im Mittelalter umworben von Bayerns Herzögen und Salzburgs Kirchenfürsten

Im 6. Jahrhundert kam das Land unter die Herrschaft der Merowinger. Unter dem Schutz bayrischer Herzöge begann eine friedliche Zeit, in der der Bergbau wieder aufgenommen wurde. Um 710 kam der heilige Rupertus in die Gegend von Salzburg und in dieser Zeit wird auch die Gasteiner Ache erstmals urkundlich als „rivulus Gastuna“ erwähnt. Der Abbau des Tauerngoldes wird im 8. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Stollen und Schächte in der Länge von 130 km und Schutthalden, die man bis heute im Bockharttal bei den Bockhartseen entdecken kann, zeugen von den gewaltigen Anstrengungen, mit denen dem Berg das Edelmetall abgerungen wurde.
Erste Nachrichten über Bad Hofgastein gibt es, als im Jahre 894 eine Kirche erbaut worden ist, an der Stelle, wo zuvor schon lange Zeit die Kapelle zu „unserer lieben Frau am Grieß“ gestanden hat.
1020 wurde der Name Gastein erstmals für eine selbständige Pfarre im Tal in einem Tauschvertrag zwischen dem Erzbischof Hartwig von Salzburg und zwei Brüdern, die aus dem bayrischen Adelsgeschlecht der Sieghardinger stammten, verwendet. Es sollte dann noch 400 Jahre dauern, bis die Salzburger Kirchenfürsten wieder die unumschränkte Herrschaft über das Gasteinertal erlangten.
Nach dem Ende der Linie der Sieghardinger setzten die Herzöge von Bayern das mächtige Grafengeschlecht derer von Plain und von Peilstein ein, die im 13. Jhdt. am Eingang des Tales die Burg Klammstein errichteten. Mit Aussterben der Peilsteiner fiel das Tal wieder an die Bayernherzöge zurück, die das Gericht und die noch bestehenden Lehen an das Grafengeschlecht von Goldegg übergaben. 1241 hat der Bayernherzog Otto in Geldnot das Gasteinertal an die Salzburger Oberhirten verpfändet, die es nicht mehr hergaben und 1297 endgültig gekauft haben. Testamentarisch vermachte der Letzte derer von Goldegg seine Lehen an die Erzkirche von Salzburg. Mit dem Beginn des 14. Jahrhunderts waren die Erzbischöfe am Ziel ihrer Wünsche und die unumschränkten Herren und Eigentümer des ganzen Tales. Durch die reichen Erträgnisse aus dem Goldbergbau, aus der Salzgewinnung und dem Handel über Tauern stieg nicht nur die materielle Macht des Erzbistums, sondern auch ein achtbarer und reicher Mittelstand blühte auf.

Kriege und Katastrophen werfen ihren Schatten über das Tal

Mitte des 16. Jahrhundert stand Gastein an der Spitze der Edelmetallbergwerke im deutschen Sprachraum mit dem Ertrag von ausgeprägtem Gold in der Menge von 170.000 Gulden jährlich. Das entspricht heute einem Wert von 148 Millionen Euro.
Die Zeit der Bauernkriege unter der Führung von Erasmus Weitmoser, einem reichen Bauern aus Gadaun, verursachte auch im Tal einige Unruhe. Die Ergiebigkeit der Erzadern nahm ab, um 1615 erreichte die Produktion den Tiefpunkt. Erdbeben, Überschwemmung und Feuersbrunst zerstörten die Siedlungen. Die Entdeckung Amerikas und der rege Handel mit Indien sorgten für eine Veränderung der Warenströme weg von den Norditalienischen Küstenstädten. Reformation und Gegenreformation brachten massiven Bevölkerungsschwund im gesamten Tal. Besonders die mehrheitlich protestantischen Bergknappen verließen Gastein. In Altböckstein wurde 1741 eine Montansiedlung gegründet. Technische Innovationen führten zu einem Wiederaufschwung des Bergbaus mit einem Zehntel der Ausbeute der Blütezeit. Der einstmals blühende Handelsplatz Hofgastein sank zu einem stillen Gebirgsdorf herab. Es gelang nicht, die alten Bergschächte wieder aufzuschließen, ein Ersatz für den Bergsegen wurde jedoch in den Heilquellen gefunden. Die Einverleibung des Erzbistums Salzburgs in die österreichische Monarchie 1815 brachte den nötigen Impuls für ein Wiedererstarken der gesamten Region und einen Aufschwung für das bestehende Wildbad.

Vom Wildbad zum modernen Urlaubsparadies

Die Thermalquellen wurden seit frühgeschichtlicher Zeit genutzt. In einem Familienwappen aus dem Jahre 1180 wird bereits ein Wasserkrug geführt, der mit dem Baden in Zubern, die eben mit Hilfe derartiger Gefäße mit dem Heilwasser befüllt wurden, in Verbindung gebracht wird. Um 1350 taucht in offiziellen Dokumenten erstmals die Ortsbezeichnung „in Baden“ auf. Das ist der Beweis, dass es einen regulären Badebetrieb gegeben hat. In diese Zeit fällt auch der Besuch des ersten namentlich als Badegast bezeichneten Mannes, des habsburgischen Fürst Erzherzog Friedrich III. Er blieb 7 Wochen, um seine offene Schenkelwunde zu kurieren.
Bald wird für Bad Gastein die Bezeichnung Wildbad gefunden, was der heutigen Bezeichnung Kurort nahekommt. Die Prominenz hat das Tal entdeckt. Weitere hochrangige Gäste begannen sich einzustellen. Besonders hervorzuheben sind Herzog Stephan der II. von Bayern und Graf Meinhard VII. von Görz, die 1365 einen Ehevertrag zwischen ihren Kindern schlossen. Es war die Zeit des größten kulturellen Aufschwungs und der höchsten Berühmtheit des Tales. 1447 wird das heutige Palais Norica als Frohnstätterhof das erste Mal erwähnt. Nach den heute noch bestehenden Teilen, ist davon auszugehen, dass das heutige Palais Norica mindestens 700 Jahre alt ist. Seit ältester Zeit erfolgte in diesem Haus die Bewirtung von Gästen. Der Name wurde mehrfach geändert in Straßerhof (1521) und Hotel Moser. Seit 2017, nach dem Ankauf und der liebevollen Renovierung durch die Familie Czerny, heißt das geschichtsträchtige Haus nun Palais Norica.
Viele Würdenträger besuchten das Tal und seine heilkräftigen Quellen im Verlauf der Jahrhunderte.
Kaiser Franz I. hat 1828 Hofgastein zum Badeort mit dem Recht zur Führung des Namens Heilbad bestimmt. Die Errichtung einer Thermalleitung, eines Badehauses und schließlich der Ausbau der Tauernbahn begünstigten die Entwicklung des Ortes zu einem stark frequentierten und beliebten Kurort. Mitglieder des Hochadels, Künstler und wohlhabende Bürger verbrachten hier ihre Sommerfrische oder einen ausgedehnten Badeaufenthalt. Die Attraktivität Bad Hofgastein geht aber weit über die erzielten Heilerfolge hinaus. Nach dem 2. Weltkrieg wurden Lifte, Pisten und viele andere Anlagen für den Wintersport errichtet und mit dem Nationalpark Hohe Tauern wurde zudem auch der Naturgenuss ganzjährig in den Mittelpunkt gestellt. Das rege kulturelle Treiben, die vielen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten rund ums Jahr sowie die gelebte Gastfreundschaft machen das Gasteinertal, heute wie damals, zu einem der schönsten Plätze, um den Urlaub zu verbringen.

3750 v.Chr.
-3750

Aufenthalt der ersten Menschen im Gasteinertal

-1100

Entstehung Keltischer Siedlungen

1100 v.Chr.
100 v.Chr.
-100

Beginn des Goldbergbaus durch den Keltischen Stamm der Ambisontier

-15

Eingliederung in die Provinz Noricum durch die Römer

15 v.Chr.
800
800

Beginn der bäuerlichen Nutzung des Tales

963

Erwähnung von „gastuna“ als Bezeichnung für die Gasteiner Ache

963
1020
1020

erstmalige Erwähnung einer Marienkirche in Gastein (valle que Gastuina dicitur) in einer Tauschurkunde

1297

Kauf des Gasteinertals durch das Erzbistum Salzburg

1297
1342
1342

Gastein erhält eine eigene Bergordnung

1350

erstmalige Erwähnung eines regelmäßigen Badebetriebes

1350
1447
1447

erste Erwähnung des mindestens 700 Jahre alten heutigen Palais Norica als Frohnstätterhaus und Streckeisenhofstath, seit 1521 als Strasserhof bezeichnet

1560

Hochblüte des Bergbaus

1560
1803
1803

erste alpine Seilbahn auf den Radhausberg

1816

Das Gasteinertal fällt an den österreichischen Habsburgerstaat

1816
1819
1819

Ferdinand Grillparzer steigt zum ersten Mal im Hotel Moser, dem heutigen Palais Norica, ab

1828

Hofgastein wird zum Heilbad erhoben

1828
1938
1938

In Bad Gastein wird ein Radongasvorkommen entdeckt, ab 1945 wird dort der Gasteiner Heilstollen betrieben

1946

Die ersten Schilifte auf den Hüttenkogel und den Kitzstein gehen in Betrieb

1946
1959
1959

Hedwig und Ernst Czerny eröffnen das Haus Tauernheim

1971

Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern

1971
2017
2017

Eröffnung der einzigartigen Thermalwasser-Badeseen

2017

Eröffnung des Palais Norica Therme

2017
2018
2018

Neubau der Schlossalmbahn

2020

Gastein feiert 1000 Jahre

2020

Ein Grund zum Feiern!

Viele Events stehen 2020 im Zeichen des Mottos „1000 Jahre Gastein“. Der Anfang der Geburtstagsfeier findet im Rahmen der Charity Veranstaltung „A.S. Star Team for the children“ vom 28. - 30. März statt. Bei einem Galadiner des Schirmherr Fürst Albert II. von Monaco kommt internationale Prominenz nach Gastein, um neben dem festlichen Beisammensein auch Geld für Kinderhilfeprojekte zu sammeln. Der Sport kommt nicht zu kurz, werden doch ehemalige Spitzensportler für den guten Zweck an einem Charity Race teilnehmen.

Kurkonzerte sind seit dem 19. Jahrhundert ein fixer Bestandteil zur Zerstreuung der Gäste und eines davon wird heuer bei den Jubiläumsfeierlichkeiten 1000 Minuten dauern. Die Musiker werden also 16,67 Stunden im Einsatz sein, seien Sie dabei und unterstützen Sie unser Orchester bei dieser tollen Leistung.
Der nächste Event für das Dauerfeiern von 1000 Jahre Gastein findet im Zuge der Trailrunning Teamstaffel Weltmeisterschaften „adidas Infinite Trails World Championship“ vom 25.-28. Juni 2020 statt. Als nachhaltiger Event widmet sich dieses Großereignis auch dem Schutz der Natur. Es ist den Veranstaltern und Teilnehmern besonders wichtig, keine Spuren in der Natur zu hinterlassen. Das Umweltverhalten wird streng kontrolliert. Vorsätzliches Beschädigen der Natur führt sogar zur Disqualifikation des gesamten Teams. Passend zur Naturverbundenheit dieses Events werden während der Veranstaltung 1000 Jubiläums-Bäume gepflanzt.
Ganz unter dem Motto „1000 Jahre Gastein“ wird das Dorffest in Dorfgastein am 1. und 2. August stehen. Die Dorfstraße verwandelt sich in eine Festmeile, bei der zünftige Klänge zum Tanzen einladen. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich am Abend bei der Clubbing und Disconacht in den Morgen tanzen. Am Sonntag, dem 2. August, findet eine Feldmesse statt, danach rollen festlich geschmückte Wägen mit beim traditionellen Umzug durch Dorfgastein. Beim großen Pongauer Bandltanz erleben Sie, wie beim Tanzen sogar künstlerisch Gewobenes entstehen kann. Auch für den Spaß der Jüngsten ist mit einer Hüpfburg und Kreativstationen gesorgt. Für das leibliche Wohl ist – wie immer in Gastein – mit Spezialitäten und Schmankerln aus der Region gesorgt.
Lassen Sie sich überraschen, welche kulinarischen und kulturellen Highlights sich die Gasteiner in diesem Festjahr noch einfallen lassen werden.

Hotel Norica ****s

Das Hotel Norica ist ein Hotel der 4Stern Superior Kategorie, liegt direkt im Zentrum von Bad Hofgastein in der Fußgängerzone und erfüllt höchste Ansprüche in jeder Hinsicht.

Hotel Alpina ****

Unser Charme- und Traditionshotel Alpina im Zentrum von Bad Hofgastein verfügt über 67 Wohlfühl-Zimmer, eine Willkommens-Rezeption mit Lobby, einem Kaminzimmer und der beliebten Zirbenstube.